GLOW-Wandelingen 

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2011

97e wandeling zondag 10-01-2011  (Wim) [ Analyse, Links und Fotos ]

Niko,  Ruud, Wim, Will, Christian / Leicht bewolkt,

Grace Berleur de buurt van Luik. We beginnen in het centrum en ga door de heuvelachtige nederzettingen tussen 4 Terrils. Tussen twee Terrils een vallei met weilanden. Architectonische Highlight van het Maison de Peuple van 1930 met een multifunctionele zaal (theater, bioscoop, enz.) en van buitenaf zichtbare voorgespannen beton dakspanten. Christusbeeld, omringd door vuilnis. Ex-Piscine, rommelmarkt vandaag. Gedenkteken voor vier sterfgevallen werden neergeslagen tijdens stakingen en betogingen in juli 1950. Gebaseerd op een conflict was de terugkeer van Koning Leopold III uit ballingschap beschuldigd in Zwitserland, de samenwerking met de nazi's.

Ten slotte, klimmen we de Terril Bonnier Pery/Bon Valentin, die zwaar is overwoekerd. De sneeuw van de afgelopen weken heeft duwde de takken met doornen flat - alleen toegestaan de commissie. Prachtig uitzicht richting de Maas, niet vanwege de vele bomen, maar gefotografeerd.

Grace-Berleur bei Liege. Wir starten im Ortszentrum und gehen durch die hügeligen Siedlungen zwischen 4 Halden. Zwischen zwei Halden ein Tal mit Wiesen. Architektonischer Höhepunkt das "Maison de Peuple" von ca. 1930 mit Multifunktionshalle (Theater, Kino etc.) und außen sichtbaren Spannbeton-Dachbindern. Christus-Statue, umgeben von Müll. Ex-Piscine, heute Flohmarkt. Denkmal für vier Todesopfer während blutig niedergeschlagener Streiks und Demonstrationen im Juli 1950. Zugrunde lag ein Konflikt um die Rückkehr von König Leopold III aus dem Exil in der Schweiz, dem Kollaboration mit den Nazis vorgeworfen wurde. Info hier.

Zum Schluss besteigen wir die Halde Bonnier Pery/Bon Valentin, die stark zugewachsen ist. Der Schnee der vergangenen Wochen hat die Zweige mit den Dornen flach gedrückt - nur das erlaubte die Begehung. Schöne Aussicht Richtung Maas, aber wegen vieler Bäume nicht fotografierbar. 

Spezial-GLOW 97a Zondag 23-01-2011, Niko, Will, Christian, Regen, 6°[ Analyse, Links und Fotos ]

Wandeling bei Liege-Ans zwischen den Autobahnen und Bergbau-Resten. Spaziergang unter der Autobahn westlich vom Bahnhof Luik-Guellimes. 

98e Wandeling Zondag Amay-Ombres, 13-02-2011, wechselnd bewölkt, 8° (Will)  [ Analyse, Links und Fotos ]

wechselnd bewölkt, 8°. Will, Niko, Christian, Wim, Marlene

We beginnen in het dorp Ombres. Het is deel van de stad is Amay, maar aan de rechterkant, zuidelijke oever van de Maas. De kerk is een ruïne. De molens zijn niet meer in bedrijf. Zij maken gebruik van een tak van Oxhe Bach, Die uit de steile helling afgeleid rechtstreeks aan de Maas met een helling van ongeveer 15 meter. In een aangrenzend gebouw in het bovenste deel van de molen woont een jonge muzikant die ons uitnodigt op zijn concerten met Ierse en Schotse liederen. Ook een soort (ook gesloten) ondernemers villa boven het hoofdgebouw. Alle drie de bistro in het dorp zijn gesloten voor de duur. In het centrum zeer compact ontwikkelingen.  

We lopen halverwege de steile helling ongeveer 2,5 km naar Tihange met individuele kleine bedrijven en meer dan uitzicht op de vallei van de rivier, met inbegrip van met de koeltorens van de kerncentrale Tihange.

Terug op de oude weg parallel aan de N90, verlaten benzinestation en verbrand Frituur (?).  

 Koffiepauze in het centrum van Amay. Flone op het klooster rijden we omhoog naar Kerité. We bezoeken de ruïnes van ex-boerderij van het klooster met informatie borden naar het verhaal. Ten oosten van het de grote, omheinde stapel kalksteengroeve.  

Ten slotte, een korte wandeling in de Haute-Flemalle =Ivoz Ramet net ten westen van St. Lambert kristalfabriek. We zijn op zoek naar tekenen van de voormalige steenkoolmijn kan bar in een gebouw aan het einde van de weg is er een gebouw van dit wetsvoorstel. Vele smalle paden tussen de tuinen en mooi uitzicht op de Maas.

Wir starten im Dorf Ombret-Rawsa mit mehreren  Fotostopps. Es gehört zur Stadt Amay, liegt aber am rechten, südlichen, Ufer der Maas. Die Kirche ist eine Ruine. Auch die Mühlen sind nicht mehr in Betrieb. Sie nutzen einen Abzweig vom Bach Oxhe, der an dem steilen Hang direkt zur Maas über ein Gefälle von etwa 15 m abgeleitet wurde. In einem Nebengebäude im oberen Teil der Mühlen lebt ein junger Musiker, der uns zu seinen Konzerten mit irisch-schottischen Liedern einlädt. Auch eine Art (ebenfalls stillgelegt) Unternehmervilla oberhalb des Hauptgebäudes. Alle drei Bistro's im Dorf sind auf Dauer geschlossen. Im Ortskern sehr kompakte Bebauung.  

Wir wandern auf halber Höhe am steilen Hang etwa 2,5 km in Richtung Tihange mit einzelnen kleinen Farmen und immer wieder Aussicht in das Flusstal, u.a. mit den Kühltürmen des Atomkraftwerks Tihange. Zurück auf der alten Straße parallel zur N90 mit stillgelegter Tankstelle und verbrannter Frituur (?).

Kaffee-Pause im Zentrum von Amay. Über das Kloster Flone fahren wir bergauf nach Kerité. Wir besichtigen Ruinen der ex-Farm des Klosters mit Info-Schildern zur Geschichte. Östlich davon die große, eingezäunte Halde des Kalk-Steinbruchs.

Zum Schluss eine kurze Wanderung in Haute-Flemalle unmittelbar westlich der Kristallglas-Fabrik St. Lambert. Wir suchen Zeichen der ehemaligen Steinkohle-Mine Bar. Bei einem Gebäude am Ende der Straße könnte es sich um einen Bau dieser Zeche handeln. Viele schmale Wege zwischen den Gärten und gute Aussicht auf das Maas-Tal.

99e Wandeling Samstag, 12-03-2011, Vilvoorde - Brussels, heiter, 15° (Pieter de Raedt), Pieter, Will, Christian, Niko  [ Analyse, Links und Fotos ]

Wanderung in Vilvoorde und rund um das ehemalige Lagerhaus von Thurn und Taxis am Hafen Brussels. 

100e Wandeling Zondag, 10-04-2011, Liege - Saint Nicolas, Sonne, 19° (Niko, Will) [ Analyse, Links und Fotos ]

Gemütliche Familien-Wanderung mit Kindern, Freunden und Hunden auf den Halden der früheren Steinkohle-Mijn Gosson i.M. Jef.

101e Wandeling Zondag, 08-05-2011, Anay-Ampsin (Meuse), Sonne, 13 bis 25° Will [ Fotos ] [Flugschau] [ Karte ]

Niko, Elsbeth, Emma

Wanderung an der Maas und den Siedlungen an der Eisenbahn

102e Wandeling Zondag, 12-06-2011, Namur, bewölkt, 19° (Christian) [ Analyse, Links und Fotos ]

Will, Christian, als Gast Sascha Braun erkunden den Westen und Nordwesten von Namur mit Kalk-Steinbrüchen, Bootsfahrt, vielen Brücken, Eisenbahn-Werken, der Sambre und einer als Radweg neu genutzten Eisenbahn.

Teilnehmer: Will Urselmann, Christian Brünig, als Gast Sascha Braun. Bewölkt, 20° 

Es wird heute lange hell bleiben. So fahren wir heute etwas weiter bis Namur und parken an der Piscine im Stadtteil Saint-Servais. Wir überqueren sofort die als Fietspad umgebaute ex-Eisenbahn-Linie 142 (Namur-Hoegaarden) und steigen auf schmalem Trampelpfad zwischen Wald und einer langen „nur-so“-Mauer steil bergan, bis wir die Kante der Hochfläche nördlich der Sambre erreichen. Direkt unter uns, durch einen Zaun gesichert, zwei ehemalige Kalk-Carrieres. Schöne Aussicht auf die gesamte Stadt. Wir umrunden sie und steigen östlich davon wieder ab. Beide Steinbrüche sich heute für Sport und Spiel geöffnet. Es stehen noch insgesamt vier ex-Kalköfen, die die Hangneigung zum Befüllen ausnutzten. 

Nun gehen wir in südlicher Richtung durch einen sehr „wallonischen“, d.h. anarchisch gebauten, Stadtteil. Schmale und verwinkelte Wohngebäude wechseln sich ab mit kleinen Industriegebäuden, z.T. mit Sheds. Wir überqueren die Eisenbahn, die sich hier gabelt Richtung Brüssel bzw. Charleroi und erreichen durch eher großstädtisches Umfeld die Sambre an der „Pont de Liberation“ im Stafdtteil Salzinnes 500 m flussab der ersten Sambre- Schleuse. 

Gegenüber ein Anlegesteg, wo gerade ein kleines Fahrgast-Boot vom Typ „Namourette“ ablegt. Wir stellen fest, dass diese Boote im 20-Minuten-Takt zwischen Salzinnes und dem Stadteil Jambes unterhalb der Zitadelle pendeln für 50 Cent pro Station und beschließen ein Intermezzo per Schiff. Am Zielort angekommen bummeln wir ein wenig am rechten Ufer der Maas mit Yachthafen und Blick auf die Zitadelle sowie Friture für die hungrigen Deutschen. Das auserwählte Boot für die Rückfahrt legt drei Minuten zu früh ab, so dass wir weitere 20 Minuten Zeit gewinnen. 

Wieder zurück in Salzinnes beginnt der dritte Abschnitt der Tour innerhalb der Flussschleife der Sambre zwischen Namur und Ronet. Zunächst durch ein bürgerliches Quartier wandern wir entlang dem Eisenbahn- Ausbesserungswerk mit einer Mischung aus alten und neuen Hallen. Wir erreichen dann die Zufahrt- Eisenbahn zum Werk, gehen durch ein großes Bildungsinstitut mit Sportflächen die Sambre und überqueren sie „wild“ auf der Brücke 3 dieser Eisenbahnstrecke. Auf einem schmalen, teils zugewachsenen Fußweg zwischen Eisenbahn und Sambre erreichen wir nach etwa zwei Kilometern die Schleuse Salzinnes. Der Unterhaltungszustand des Sambre-Kanals ist mäßig; die Uferböschung ist an vielen Stellen beschädigt. Heute, am Sonntag, wenig Schiffsverkehr, die Sambre ist von Charleroi.Monceau bis zur Mündung für Europa-Schiffe bis 1300 t ausgebaut (weiter oberhalb bis Maubeuge nur für den Peniche-Typ mit 200 t). Wir besichtigen kurz die Schleuse mit etwa zwei m Höhenunterschied. 

Wir unterqueren nun die Eisenbahnstrecken Namur Brüssel (schon hier stark ansteigend) /Charleroi, jeweils durch einen kleinen Tunnel für Fußgänger und Radfahrer. Diese Tunnel erlauben eine sichere Verbindung zwischen der Sambre und dem Beginn des Bahntrassenradwegs auf der Ligne 142 und sind heute Bestandteil des Fernradwegs RAVEL 2. Wir gehen etwa zwei km auf der Ligne 142, die offenbar sehr beliebt ist. Sie steigt an, um auf die Hochfläche nördlich der Maas zu gelangen. Mehrere Brücken, die die Strecke anfangs über-, später unterqueren, da die Eisenbahn hier schon an Höhe gewonnen hat. Nun sind wir wieder fast am Ausgangspunkt angekommen. 

Über einen steilen Abzweig erreichen wir den westlichen der beiden am Anfang gesichteten Kalk-Steinbrüche und besichtigen die Ofen-Reste. Durch zwei kleine Unterführungen unter der Ligne 142, die die Straße im Einbahnsystem passiert, erreichen wir nun den 4 Ausgangspunkt und stärken uns in der benachbarten Snack-Bar. Als Dessert fahren wir mit dem Auto noch zum Rangierbahnhof Ronet und dem zweiten großen Ausbesserungswerk mit einem verlassenen Werkstattgebäude im Stil des frühen Stahlfachwerks, mit Ziegeln ausgefacht. Mehrere der älteren Hallen haben an den Stirnseiten eine Fake-Verkleidung aus blauem Trapezstahl erhalten. Nach einer kurzen Irrfahrt besichtigen wir zum Schluss den klassisch schönen Beton-Wasserturm im Dorf Saint-Marc nördlich von Namur (etwas außerhalb).

103e Wandeling Zondag, 10.07.2011 Namur (ähnlich wie 102e  GLOW (Will) 

Will, Elsbeth, Wim, Niko, 

104e Wandeling Zondag, 14-08-2011, Charleroi/Jumet, wechselnd bewölkt, 17° (Christian) [ Analyse, Links und Fotos  ]

Petra, Will, Niko, Ton, Wim, Christian auf den Spuren von ex-Eisenbahnen im Norden von Charleroi.Wir folgen heute einer Idee von Christian: ehemalige Eisenbahnen im Norden von Charleroi rund um Courcelles und Jumet. Schon bei der Vorbereitung fiel auf, dass von zwei der vier Linien nur geringe Spuren auf dem Luftbild zu erkennen sind. Wir sind also vorgewarnt. Wir parken an der Kirche in Jumet. 

Nach einem kurzen Gang durch die am Stadtrand folgen wir dem RAVEL1 nach Süden, später nach Osten. Gleich zu Beginn der Bahntrasse ein größere Fläche frisch abgerissen. Eine kurze Zeit durch Restwald, dann aber zwischen den Wohn- und Industriebauten. Direkt an der Bahn eine stillgelegte, ruinöse Fabrik, Möbel? An der Abzweig einer weiteren Bahn Richtung Süden ist von dieser nichts mehr zu erkenn, Zaun mit Privee-Schild. 

Daher weiter auf dem RAVEL1, der auf der gesamten Strecke asphaltiert und gut ausgebaut ist. An der Hauptstraße wird das Tram reaktiviert, große Baustelle. An einem Supermarkt schöne Ziegel-Industriehallen und die alten Gebäude der Stadtwerke Jumet. Dann ein ex-Kino oder Theater mit Gerüst. Direkt daneben hat eine Kneipen-Gruppe die Straße gesperrt, um "Balle Pelote" im Sitzen zu spielen. Bizarres Spiel mit Längen. Wir nehmen das zum Anlass, in der Kneipe kurz einzukehren. 

Auf dem Weiterweg ein stillgelegtes Klavier, ein Grubenhunt im Hühnerstall, eine Sitzbank, mit Leuchtband für Weihnachten geschmückt sowie ein ex-Bahnhof.. Wir landen überraschend in einem kleinen Park mit improvisiertem Picknick und folgen dann dem RAVEL1 durch Wald und Halden hinunter zum Kanal Charleroi-Brüssel, dem wir etwa 1,5 km nach Norden folgen. Zurück an der Straße nach Gossellies und über einen Fuß0weg und eine Weide mit kleinem Elektroschock für Christian. Der zweite der Tour hatte etwas Längen. Besser ist fietsen. 

Ergänzung: einen Tag später fährt Christian den Ravel1 mit Fiets, ein sehr interessanter Weg mit Halden, Brücken, Ruinen, stets gut ausgebaut. Zurück über den Kanal Brüssel-Charleroi und die Sambre. Leider ist der Weg am Kanal unterbrochen rund um Dampremy, man muss über Straße fahren mit schöner Graffiti-Wand an den berühmten Halden nördlich des Kanals. Der Weg durch Charleroi ist aber die Hölle. Kaum Markierungen, Baustelen ohne ausmarkierte Umleitungen, Hundekot auf der Strecke. Betonwüste unter der Ring-Autobahn.

105e Wandeling Zondag, 12-09-2011, Liege/Fragnee, wechselnd bewölkt, 17° (Will) [ Analyse, Links und Fotos ]

Wim, Will, Niko, Christian, special guide: Anne. Rundgang durch das Innenstadtquartier Fragnee nahe dem neuen Bahnhof  Guellemins. Anschließend Innenbesichtigung des ex-UCA-Werks in Chenee.

Will hat die Tour vorbereitet und ein Treffen mit Anne (von der Website mit historischen Fotos aus Luik) in Liege-Fragnee organisiert. Anne führt uns geduldig und kompetent duirch ihr Wohnquartier, das unmittelbar östlich des neuen Bahnhofs Liege-Guillemines liegt. Auffällige Merkmale des Quartiers:

Große Brachfläche, meist als Parkplatz genutzt, in einer Größe von ca. 200x400 m östlich des Bahnhofs.

Finanzministerium-Gebäude im Stil der 1970er Jahre am Rand der Brachfläche. Sie sollen abgerissen werden zugunsten eines 24-geschossigen Neubaus und weiterer Gebäude mit Dachbegrünung. In diesem Finanzministerium arbeitet auch Anne.

Das Quartier soll umgebaut werden zur MediaCity. Sie soll sich erstrecken bis zur Maas; betroffen würde auch die Wohnung von Anne. Kleine Austellung mit den Plänen in der Kirche Sainte-Marie Des Anges.

Kleines Straßenfest (Flohmarkt) am zentralen Place Des Franchises.

Einige Gebäude mit Ansätzen von Jugendstil/Art Deco, meist leider in vernachlässigtem Zustand, vor allem an der Rue Du Vieux Mayeur.

Der Dreieck-Block zwischen Quai de Rome, Rue Des Rivageois, Rue de Fragnee war offenbar voller kleiner Gewerbebetriebe. Er ist inzwischen teilweise entkernt zugunsten eines DelHaize-Supermarkts mit Parkplatz.

Ein weiterer Betrieb im Block nordwestlich davon (erschlossen von der  Rue Des Vingt-Deux) ist zwischengenutzt als Squash- und Fitness-Center. In dessen kleinem Biergarten trinken wir unseren Abschlusskaffee direkt unter dem Kamin.

Obwohl wir nur durch wenige Straßen spazieren, hinterlässt die Führung den Eindruck eines vielfältigen, archtektonisch spannenden und trotz der üblichen teilweisen Verfallserscheinungen lebendigen Quartiers, das biuslang noch nicht von Gendering betroffen zu sein scheint.

Es ist noch etwas Zeit. Daher erkunden wir noch das Quartier run d um die Mündung der Vesdre in die Ourthe in Chenee. Wir entdecken erneut keinen Weg auf den Hügel zwischen den beiden Flüssen und gehen daher über den Bahnhof Chenee Richtung Vesdre. Nur um nichts unversucht zu lassen, erkundet Wim eine evtl. Einstieg in das Gelände der UCA (Kupfer- und Zink-Recycling-Werk  UCA-LBP (Anciennement Usine à Cuivre et à Zinc de Liège). Der letzte große Auftrag war 1999 die Fertigung von Euro-Münzen. Zunächst scheinen Will und Christian an dem nicht altersgerechten Zugang zu scheitern, entdecken jedoch einen bequemen Zugang wenige Meter entfernt. Wir erkunden nun das Werk von innen, nur unwesentlich gestört von zwei Jungen, die von Wim vertrieben werden. Lieder sind auch die Maschinen in dem wohl 2004 geschlossenen Werk fort. Probebohrungen zur Altlasten-Erkundung sind zu sehen. Historische Fotos hier: http://tchorski.morkitu.org/2/6021.htm

Nun ist der Tag gelaufen. Ohne Stativ machen jedenfalls Niko und Christian viele Fotos und kehren gegen 18 Uhr nach knapp drei Stunden zurück. Will und Wim haben geduldig gewartet. Wir trinken noch Absacker in einer Bar in Outremeuse, bevor wir im Regen nach Maastricht zurückkehren.

Wir waren also überaus erfolgreich und haben vielleicht Anne als GLOW-Gast gewonnen?!

106e Wandeling Zondag, 09-10-2011, Pulseur-Ourthe, bedeckt, etwas Regen, 12° (Will) [ Analyse, Links und Fotos ]

Niko, Paul, Will, Sascha, Christian. Neupre-Pulseur bis Fays und Chanxhe an der Ourthe, Besichtigung der ex-Dolomit-Tagebaue am rechten Steilhang.

Wegen der schönen Herbstfarben soll es an diesem Tag in eine teils ländliche Region gehen. Auf Vorschlag von Will fahren wir ins Tal der Ourthe nach Neupre-Pulseur. Wir parken am Ufer und wandern einige hundert Meter flussab auf dem RAVEL bis zur nächsten Brücke der Ourthe-Eisenbahn, die auf einem früheren dritten Gleis den RAVEL über den Fluss leitet. Wir finden einen schmalen Pfad zu den Steilhängen am rechten Ufer der Ourthe. Der Pfad zieht sich durch drei stillgelegte Dolomit-Gruben mit Resten von Verlade-Anlagen. Die Steinbrüche liegen meist unsichtbar von der Ourthe, sondern befinden sich hinter einem ersten Wall. Ein Restsee deutlich über dem Niveau der Orthe ist geblieben. Steile und unregelmäßige Gesteinsschichten. Mehrmals schöne Aussicht in das Tal und auf Pulseur.

Hinter dem letzten Steinbruch steil aufwärts und an der oberen Kante entlang, bis wir wieder auf eine improvisierte Sperre am Ende des Pfades stoßen. Dort wird vor Giftschlangen gewarnt. Wäre uns aber ohnehin egal gewesen. Auf der Höhe wandern wir auf der Straße durch das Dorf Fays mit schön renovierten Häusern im Dorfkern, aber auch vielen Schwarzbauten am Rand.

Nun geht es am Waldrand bergab bis zu einigen Ruinen im Wald - ex Dorf? Danach steil hinunter nach Chanxhe. Auch hier an der Ourthe harmonische Häuser im Dorf. Bizarrer Mehrgeschosser mit angeflanschten Anbauten auf halber Höhe. Wir gehen einige hundert Meter flussauf bis zur Verladung des aktiven Steinbruchs. Auch hier können wir auf dem RAVEL an der Eisenbahnbrücke wieder die Ourthe überqueren und wandern gemütlich am linken Flussufer zurück.

Wir sehen unterwegs zwei Schleusen des Kanalfragments Maas-Mosel. Sie sind etwas breiter als etwa die Schleusen in England. Aber die Standard-Schiffe waren auch nur knapp zwei Meter breit. Dann eine ex-Verladeanlage aus Beton, ruinös im Wald.

Zum Schluss im leichten Regen durch den schönen Ort Pulseur und Abschlusskaffee. In der Nähe dann eine klassische Friterie, in der wir wieder Kalorien tanken, bevor wir in der Dämmerung nach Maastricht zurückkehren.

107e Wandeling Zondag, 13-11-2011, Verviers-Heusy, Sonne, 12° (Will) [ Analyse, Links und Fotos ]

Niko,  Will, Sascha, Christian, Elsbeth. Bei wunderbar sonnigem Herbstwetter durch die Eifel-LAndschaft südlich von Verviers. Abwandlung der 96. GLOW-Wandeling. Schöne Heckenwege und Täler.

108e Wandeling Zondag, 11-12-2011 Stolberg (Christian) Sascha, Niko, Harald, Astrid, Will

Sascha, Niko, Harald, Astrid, Will. Eisenbahn- und Industrielandschaft in Stolberg ohne den wegen Krankheit fehlenden Planer. Desen Hinweise auf Busfahrt werden ignoriert und es folgt ein langer Rückmarsch über die Hauptstraße.

 

© 2014 GLOW  Stand: 09.12.13                Dank an